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Branchenguide11 Min Lesezeit

Was kostet Webdesign 2026? Preise, Pakete und worauf es ankommt

Ehrliche Preisübersicht für professionelles Webdesign: Freelancer, Agenturen, Baukästen. Was du für dein Budget bekommst.

13. April 2026 · Alexander Burghart

Die ehrliche Antwort: Es kommt drauf an

Die häufigste Frage, die wir bei FlowBrain hören: „Was kostet eine Website?" Die ehrliche Antwort ist unbefriedigend — aber wichtig: Es hängt davon ab, was du brauchst.

Ein Handwerker, der eine 5-Seiten-Website mit Kontaktformular braucht, zahlt grundlegend anders als ein Arzt mit Online-Terminbuchung oder ein Gastronom mit Reservierungssystem. In diesem Artikel geben wir dir eine ehrliche Übersicht — ohne Lockangebote, ohne versteckte Kosten.

Die 4 Preiskategorien im Überblick

KategoriePreisbereichWas du bekommstFür wen
Baukasten (Wix, Jimdo)0–30 €/MonatTemplate, begrenzte AnpassungHobbyprojekte, Vereine
Freelancer1.500–5.000 €Individuelles Design, WordPress/WebflowEinzelunternehmer, kleine Betriebe
Spezialisierte Agentur3.000–10.000 €Strategie + Design + Technik + DSGVOKMU, Handwerker, Praxen
Full-Service-Agentur10.000–50.000 €+Enterprise-Lösung, Shop, AppMittelstand, E-Commerce

Baukasten: 0–30 €/Monat

Was du bekommst

  • Fertige Templates
  • Drag-and-Drop-Editor
  • Hosting inklusive
  • Einfache Kontaktformulare

Was fehlt

  • Kein individuelles Design — deine Seite sieht aus wie tausend andere
  • Langsame Ladezeiten — Baukästen laden oft 2–4 MB JavaScript
  • DSGVO-Risiko — US-Server (Wix: USA, Squarespace: USA), Google Fonts eingebettet, Cookie-Banner mangelhaft
  • Kein SEO-Fundament — eingeschränkte Meta-Tags, kein Schema.org, keine Core Web Vitals-Optimierung
  • Vendor Lock-in — du kannst deine Seite nicht mitnehmen

Unser Urteil

Für einen Verein mit Event-Kalender: akzeptabel. Für ein Gewerbe, das über Google gefunden werden will: zu wenig.

Freelancer: 1.500–5.000 €

Was du bekommst

  • Individuelles Design auf Basis eines Themes
  • WordPress, Webflow oder statischer Baukasten
  • 5–10 Seiten
  • Kontaktformular, Google Maps
  • Grundlegendes SEO (Title-Tags, Meta-Descriptions)

Was oft fehlt

  • Keine Strategie — der Freelancer setzt um, was du sagst — aber weiß dein Handwerksbetrieb, was eine Website strategisch braucht?
  • DSGVO nur oberflächlich — Cookie-Banner installiert, aber kein AVV, keine vollständige Datenschutzerklärung
  • Kein Speed-Tuning — WordPress mit 15 Plugins = langsame Seite
  • Kein Support nach Launch — Freelancer ziehen zum nächsten Projekt weiter
  • Keine Automatisierung — das Kontaktformular geht per E-Mail ein, du tippst alles manuell ins CRM

Unser Urteil

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn du selbst weißt, was du brauchst. Aber du bleibst bei manuellen Prozessen.

Spezialisierte Agentur: 3.000–10.000 €

Was du bekommst

  • Strategische Beratung — Wer ist deine Zielgruppe? Was soll die Website erreichen?
  • Individuelles Design — kein Template, auf dein Gewerbe zugeschnitten
  • Performance-Optimierung — Lighthouse-Score über 90, Core Web Vitals grün
  • DSGVO-Komplett-Setup — Datenschutzerklärung, AVV, Cookie-Consent (TTDSG-konform), EU-Server
  • SEO-Fundament — Schema.org, Sitemap, Hreflang, semantisches HTML
  • Barrierefreiheit — BFSG 2025 konform (ab Juni 2025 Pflicht)

Was den Unterschied macht

Spezialisierte Agenturen kennen deine Branche. Eine Agentur, die Handwerker-Websites baut, weiß, dass „Notdienst"-Buttons, Click-to-Call und Google-Bewertungen wichtiger sind als ein fancy Parallax-Effekt.

In dieser Kategorie arbeiten wir bei FlowBrain

Unser Unterschied: Wir bauen nicht nur die Website, sondern automatisieren gleich die Prozesse dahinter — Kontaktformular geht direkt ins CRM, Terminbuchung ohne manuelles Telefonat, Lead-Qualifizierung per KI. Das spart 5–10 Stunden pro Woche.

Full-Service-Agentur: 10.000–50.000 €+

Was du bekommst

  • Alles aus der vorherigen Kategorie
  • Komplexe Funktionalitäten (Online-Shop, Kundenportal, Buchungssystem)
  • Backend-Entwicklung
  • Laufende Betreuung und Weiterentwicklung
  • Mehrsprachigkeit, Mandantenfähigkeit

Für wen

Unternehmen ab 50 Mitarbeitern, E-Commerce mit eigenem Shop, Plattformen mit Benutzerkonten.

Versteckte Kosten, über die keiner spricht

Laufende Kosten pro Monat

PostenBaukastenFreelancer (WP)Agentur (Next.js)
Hostinginkl.5–20 €5–15 €
Domain12–15 €/Jahr12–15 €/Jahr12–15 €/Jahr
SSL-Zertifikatinkl.inkl. (Let's Encrypt)inkl. (Let's Encrypt)
Plugin-Updates (WP)2–5 Std./Jahr
Sicherheits-Updates3–8 Std./JahrOft im Wartungsvertrag
Cookie-Consent-Tool10–50 €/Monatinkl. oder 10 €/Monat
E-Mail (geschäftlich)5–10 €/Monat5–10 €/Monat5–10 €/Monat

Die echten versteckten Kosten

  1. Fotos und Texte — Wenn du keine professionellen Fotos hast, kommen 500–2.000 € für einen Fotografen dazu. Stockfotos kosten 100–300 €.
  2. Content-Erstellung — Wer schreibt die Texte? Professionelle Texte kosten 80–150 € pro Seite.
  3. Logo und Branding — Kein Logo? Ein professionelles Logo kostet 500–2.000 €.
  4. Nachträgliche Änderungen — „Können wir noch schnell X ändern?" wird bei Freelancern nach Stunden abgerechnet (60–120 €/Std.)
  5. Keine Automatisierung — Die teuerste versteckte Kosten: Jede Woche 5 Stunden für manuelle Dateneingabe, E-Mails kopieren, Termine eintippen. Bei 50 € Stundenlohn sind das 1.000 €/Monat an verlorener Arbeitszeit.

Worauf du bei der Auswahl achten solltest

5 Fragen an jede Agentur

  1. Wo wird gehostet? EU-Server sind Pflicht. Wer auf US-Hosting setzt, macht deine DSGVO-Dokumentation zum Abenteuer.
  2. Was passiert mit dem Kontaktformular? Geht es nur per E-Mail raus, oder wird es automatisch verarbeitet?
  3. Wie schnell lädt die Seite? Frage nach dem Lighthouse-Score. Unter 80 ist inakzeptabel für 2026.
  4. Ist die Seite barrierefrei? Ab Juni 2025 gilt das BFSG. Frage nach WCAG 2.2 AA.
  5. Was passiert nach dem Launch? Gibt es einen Wartungsvertrag? Wer macht Security-Updates?

Red Flags

  • „Die Website ist in 2 Wochen fertig" — Seriöse Websites brauchen 4–8 Wochen.
  • „SEO machen wir später" — SEO muss von Anfang an in die Struktur eingebaut werden.
  • „DSGVO ist kein Problem" — Wer das sagt, hat die DSGVO nicht verstanden.
  • Kein Angebot, sondern nur ein „Preis pro Stunde" — Festpreise schützen dich vor Kostenexplosion.

Was wir bei FlowBrain anders machen

Wir kombinieren Webdesign mit Automatisierung. Das bedeutet:

  • Website + n8n-Workflows aus einer Hand — Kein Jonglieren zwischen Webdesigner, IT-Dienstleister und DSGVO-Berater
  • Festpreise — Du weißt vorher, was du zahlst
  • Alles auf EU-Servern — Hostinger VPS in der EU, kein US-Cloud-Anbieter
  • DSGVO-Komplett — Datenschutzerklärung, Cookie-Consent, AVV — alles dabei
  • Automatisierung inklusive — Kontaktformular ins CRM, Terminbuchung ohne Telefonat, Bewertungs-Automation

Du willst wissen, was deine Website kosten würde? Buche ein kostenloses Erstgespräch — wir analysieren deinen Bedarf und geben dir ein konkretes Festpreis-Angebot.

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